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Thema: Mit Gott, Ganja und Bob Marley ...

  1. #1

    Mit Gott, Ganja und Bob Marley ...

    Judah Square, eine Rastafari-Gemeinde in der Township Khayalethu am Rande der Küstenstadt Knysna an Südafrikas bekannter Garden Route. Die Straße endet auf einem Hügel, von oben sieht man hinter den bunten Häuschen der Township das Meer. Um die 30 Rasta-Familien leben hier. Sie haben Gärten angelegt, es gibt eine Kirche, einen Kindergarten und eine Pension mit zwei Zimmern. Hier können sich Touristen für ein paar Tage unter die Rastas mischen.

    Reggae, Dreadlocks, Marihuana. Man kann Rastafari leicht als Klischee wahrnehmen. Doch wer ein paar Tage in Judah Square bleibt, merkt schnell, dass viel mehr dahintersteckt: Rastafari ist Religion, Lebensweise, Philosophie und eine politische Kraft.

    Mehr Information über diese interessante Township-Tour und den Rastafari könnt Ihr hier im Artikel der Zeit Online nachlesen.
    Meike & Martin Prenzel
    AVENUES GUESTHOUSE, Mossel Bay

  2. #2
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    Township und Community Touren

    Neben den Touren zu der Rastafarian Gemeinde kann man natürlich auch weitere Township und Community Touren unternehmen.

    Knysna, wie auch viele andere Orte bieten diese Touren an, um den Touristen das Leben der überwiegend schwarzen und farbigen Bevölkerung zu zeigen und vorzustellen. Fragen Sie ihre Gastgeber, die helfen Ihnen gerne bei der Buchung solcher Touren.

    Es ist ratsam so eine Tour mit einem erfahrenen Guide und nicht auf eigene Faust zu unternehmen, dabei lernen Sie auch viel mehr über das Leben der Menschen hier. Ihr Tourguide weiß genau, wo sie willkommen sind und ein Großteil der Einnahmen aus solchen Touren kommt direkt der Community zu Gute.

    Bitte beachten Sie bei Ihren Besuchen die Township Ettikete.

    Es sind Menschen, die hier wohnen, leben und arbeiten. Die meisten sind Besuchern gegenüber aufgeschlossen und freundlich, manche möchten aber auch lieber in Ruhe gelassen werden und legen Wert auf ihre Privatsphäre.

    Stellen Sie sich einfach vor, wie sie sich fühlen würden, wenn z.B. plötzlich eine japanische Reisegruppe mit Kameras in ihrem Vorgarten stünde und sie und ihr Haus fotografieren möchte und ihr Haus von innen sehen möchte.

    Hier ein paar Tipps in Kurzform für den Besuch eines Townships

    • Sie sollten die Einwohner mit Respekt behandeln
    • Stellen sie nicht zu viele bohrende, unangenehme Fragen, die Menschen vielleicht vor den Kopf stossen könnten
    • Fragen Sie, bevor sie Fotografieren um Erlaubnis
    • Fahren Sie in ein Township nur mit einem offiziellen Tourguide
    • Verlassen Sie die Gruppe nicht, um auf eigene Faust das Township zu erkunden
    • Tragen Sie keinen teuren Schmuck und andere Wertsachen auffällig mit sich herum
    • Nehmen Sie keine größeren Beträge von Bargeld mit
    • Teure Kameras sollten Sie in einer Schulter-Fototasche oder Rucksack transportieren und nicht offen um den Hals hängen
    • Tragen sie angemessene Kleidung
    • Fragen können jederzeit an ihren Tourguide gestellt werden
    • Geben sie kein Geld direkt an Personen. Sollten Sie den Menschen helfen oder unterstüzten wollen, Spenden Sie an die Wohltätigkeitsvereine, die sich um die Belange der Bevölkerung kümmert und weiss, wo das Geld am Nötigsten gebraucht wird.
      Hierzu können sie ihren Tourguide oder aber ihre Gastgeber fragen. Fast alle Gästehausbesitzer wissen, welche Charity Organisationen vor Ort arbeiten und wie man hier unbürokratisch helfen kann.
    • Süssigkeiten sind immer willkommen und sinnvolle Geschenke für Kinder sind auch Malstifte, Schulhefte und andere Schulmaterialien



    Eine Townshiptour ist ein echtes Erlebnis und ich kann es jedem Besucher nur empfehlen. Es wird bleibende Eindrücke hinterlassen und Euren Urlaub bereichern. Beeindruckend ist vor allem die Lebensfreude und Fröhlichkeit, die man bei den Menschen im Township erlebt.
    Geändert von Littlewood Garden (04.01.2012 um 11:05 Uhr)
    Viele Grüsse aus Knysna
    Martina
    Littlewood Garden; Exklusive Ferienunterkunft und Gästehaus in Knysna

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  3. #3
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    AW: Township und Community Touren

    Als Nachtrag zu obigem Bericht noch ein paar Bilder von der Knysna Location:

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    Viele Grüsse aus Knysna
    Martina
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  4. #4
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    AW: Township und Community Touren

    Hallo,

    schön Martina, daß du hier über die Townships geschrieben hast.
    Unsere Besuche dort gehören für uns zu den nachhaltigsten Eindrücken unserer SA Reisen.
    Als wir zum ersten Mal von einem Guide in einen Township in der Nähe von Somerset West geführt wurden, hatten wir, wenn wir ehrlich sind, Berührungsängste. Wir hatten einfach noch nie gesehen oder davon gehört, wie die Menschen dort leben. Besonders lagen mir die Kinder dort am Herzen.
    Da wir uns sehr intensiv zu Hause mit der ganzen Problematik beschäftigt hatten z.B. wie sind diese entstanden,worüber muß man sich Sorgen machen und worüber nicht, sind wir während unseres zweiten Besuches in SA mit großer Freude hingegangen, konnten aufgeschlossen auf die Menschen dort zugehen. Wir hatten die Freude, Mama Lumka und ihr kleines Waisenhaus zu besuchen und uns alles anzusehen. Wir haben so vieles erfahren, die Kinder haben gesungen und waren sehr fröhlich. Der Besuch dort hat meinen Mann und mich emotional sehr berührt und zählt zu den schönsten Tagen in diesem Urlaub.
    Da wir ganz konkret gesehen haben, wo dringend Hilfe benötigt wird, haben wir in den vergangenen Jahren nie das Heim und die tapferen Mitarbeiter aus den Augen verloren. Wir haben hier zu Hause Kinderkleidung, Schulmaterialien und auch Geldspenden gesammelt. Es ist uns auch gelungen, diese Dinge immer wieder dorthin zu senden.
    Da wir selbst eine mehrfach schwerstbehinderte Tochter haben, liegen mir diese Kinder, die auch bei Mama Lumka leben, sehr am Herzen. Es macht so manche Sorge, die wir immer wieder selbst haben, viel kleiner.
    Wir freuen uns schon sehr, während unserer Reise im Herbst wieder dort sein zu können und ich bin schon fleißig am sammeln. Es muß nicht immer eine riesen Spendenaktion sein. Es ist schon ein wunderbares Gefühl wenn man weiß,daß man dazu beitragen konnte, daß die Kinder dort mit einigen Spenden von hier einige Wochen ernährt werden können.

    Für heute viele Grüße

    IrinaKlicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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