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Thema: Ein Baumriese

  1. #1

    Ein Baumriese

    Irgendwo auf unserer Fahrt von Warmbad nach Phalaborwa stand eine Wegweisung zum Baobab. Wir sind sofort in die Staubstraße eingebogen und bald sahen wir den Giganten stehen.
    Etwa 3000 Jahre soll er alt sein und acht Meter im Durchmesser.
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  2. #2

    AW: Ein Baumriese

    Na, da habt Ihr ja wahrlich ein Prachtexemplar gefunden!

    Dear Afrikanische Affenbrotbaum (Adansonia digitata), oder auch Baobab genannt, ist einer der bekanntesten und charakteristischsten Bäume Afrikas. Er hat einen relativ kurzen, dicken Stamm und eine durch kräftige, oft unförmige Äste geformte Krone. Wenn keine Blätter am Baum sind, erinnert die Baumkrone an das Wurzelsystem eines Baumes. Das wiederum hat zur Legende beigetragen, daß der Affenbrotbaum schöner sein wollte als alle anderen und ihn deshalb der Teufel zur Strafe verkehrtherum eingepflanzt habe.

    Im Verhältnis zur ausladenden Krone ist der Stamm verhältnismäßig kurz geraten - dafür um so dicker. Im Letaba-Distrikt in Südafrika steht ein Affenbrotbaum mit einer Höhe von 19 Metern und einem Stammdurchmesser von sagenhaften 10,64 Metern.

    Die Blätter erscheinen im Frühsommer kurz vor Beginn der Regenzeit. Zuerst treiben Blätter mit einer elliptischen Form aus, die allerdings bald wieder abgeworfen werden. Ihnen folgen grüne, glänzende Laubblätter, die fünf- bis neunteilig sind. Die wachsweißen Blüten, die an langen Stielen von den Blattachseln herabhängen, bekommt der Baobab nicht vor einem Alter von 8 Jahren - oft sogar viel später. Die einzelnen Blüten sind eine schnell-verwelkende Pracht, sie blühen nur 24 Stunden. Vielleicht ist diese kurze Blütenpracht von Vorteil - für uns Menschen riechen diese Blüten nach Aas.

    Die Mächtigkeit der Bäume und die unregelmäßige Wuchsform hat dazu geführt, daß das Alter der Bäume überschätzt wurde. Umfangreiche Untersuchungen haben gezeigt, daß nur wenige Baobabs älter als 400 Jahre sind. Ein Baum mit 4,5 Metern Stammdurchmesser wurde mit Hilfe der Radiokohlenstoffmethode untesucht, dabei wurde ein biblisches Alter von etwa 1.000 Jahren ermittelt werden. Botaniker gehen davon aus, daß Baobabs bis zu 2.000 Jahre alt werden können.

    Elefanten nutzen die Bäume gerne als Wasserquelle. Sie brechen die Rinde auf und kauen die feuchten Fasern. Die dadurch entstehenden Hohlräume können dazu führen, daß die Bäume zusammenbrechen - und die Elefanten erschlagen.

    Auch die San, die Bewohner der Kalahari-Wüste, nutzen den Baum als Wasservorrat, aber auch das Fruchtfleisch, die Samen, die Rinde und Blätter werden vielseitig verarbeitet. In der afrikanischen Volksmedizin findet fast jeder Teil des Affenbrotbaumes Verwendung, z. B. gegen Infektionen, Magen- und Darmentzündungen, Zahnschmerzen und Leber-Infektionen. Das Fruchtfleisch ist reich an Vitamin C, B und Kalzium und kann auch zu Bier vergoren werden. Aus den Samen kann man palmitinsäurehaltiges Öl gewinnen, und in Pulverform dienen sie zum Andicken von Suppen oder als Gewürz. Es gibt noch viele weitere Verwendungsformen, die hier aber den Rahmen sprengen würden.
    Meike & Martin Prenzel
    AVENUES GUESTHOUSE, Mossel Bay

  3. #3
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    02.10.2011
    Ort
    Knysna, Südafrika
    Beiträge
    792

    AW: Ein Baumriese

    Hallo Reimar,

    schöne Bilder, danke.

    Der älteste Baobab der Welt steht übrigens ganz in der Nähe in Tzaneen in der Limpopo Provinz. Er wird auf 6.000 Jahre geschätzt, ist ca. 22 Meter hoch und hat einen Umfang von 47 Metern.

    Einen ausführlichen Bericht mit Bildern findet Ihr hier unter der Rubrik Sehenswürdigkeiten.

    Name:  Sunlands Big Baobab_022e.jpg
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    Geändert von Littlewood Garden (05.06.2012 um 13:15 Uhr)
    Viele Grüsse aus Knysna
    Martina
    Littlewood Garden; Exklusive Ferienunterkunft und Gästehaus in Knysna

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