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Thema: Juli/August nach Durban und St.. Lucia

  1. #1
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    1

    Frage Juli/August nach Durban und St.. Lucia

    Hallo,
    ich bin heute zufällig auf diese Seite gestoßen und dachte mir, das ich hier gleich mal ein paar Fragen loswerden kann.
    Wir (2 Erwachsene und 2 Kinder, 10 und 12 Jahre alt ) sind am überlegen, ob wir nächstes Jahr in den Sommerferien unseren Urlaub mal in Südafrika verbringen. Uns ist schon bewußt, dass dies nicht die optimalste Jahreszeit ist, doch für uns sind es die einzigen Ferien, in denen wir mehr als zwei Wochen Zeit haben. Da wir gerne eine Kombination aus Natur, Tierwelt und Strand bevorzugen sind wir auf die Region um St. Lucia gekommen, da man von diesem Ort aus vieles unternehmen kann. Jetzt zu meinen Fragen:
    1. Wie sind die Temperaturen Ende Juli / Anfang August ? Kann man dort im Meer baden und auch tauchen.

    2. Wieviel Tage sollte man einplanen, wenn man die Gegend genauer erkunden möchte, sowohl vom Land als auch vom Meer und auch mal einen Faulenzertag ?

    3. Da wir noch nie in Südafrika waren, wäre es besser geführte Touren zu machen oder könnten wir das auch als Selbstfahrer bewältigen?

    Für Tips wären wir sehr dankbar. Vielen Dank schon einmal im Voraus.

    Anja

  2. #2
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    Wellington / Südafrika
    Beiträge
    63

    AW: Juli/August nach Durban und St.. Lucia

    Hallo Anja,

    Gabi von Perlenblick Guest House hat mich gerade eben auf deine Anfrage aufmerksam gemacht. Der Süd-Winter ist
    als-Reisezeit ist nicht weniger gut als die Zeit im Hochsommer. Es kommt nur darauf an wohin man fährt. Garden Route
    und Kapregion, damit hättest du recht, denn es könnte sein, dass es euren Urlaub dort verregnet. Der Norden und Nord-
    osten Südafrikas liegt allerdings innerhalb der afrikanischen Sommerregen-Zone. Was die Gegend um den Krüger Natio-
    nalpark anbelangt, so ist es dort Ende Juli, Anfang August normalerweise knochentrocken: wolkenloser, blauer Himmel,
    tagsüber angenehm warm aber nicht heiß, abends und vor allem nachts, kühl bis saukalt. An der Küste sind die Winter-
    monate ebenfalls die Zeit mit den geringsten Niederschlägen – alles in allem aber generell feuchter als das Lowveld, das
    durch den Mittelgebirgszug der Lebomboberge vom Indischen Ozean getrennt ist.

    Ich würde an eurer Stelle von Europa aus nach Johannesburg fliegen und von dort aus zuerst nach Osten – in Richtung
    Lowveld, Transvaal Drakensberg mit der weltberühmten Panorama-Route und Krüger Nationalpark fahren. Von dort aus
    dann weiter durch Swaziland an die Küste des Indischen Ozeans. Dabei kommt es dann tatsächlich darauf an wieviel
    Zeit ihr mitbringt und was ihr euch dann letztendlich ansehen könnt. Für einen Mitteleuropäer sollten die Wassertempe-
    raturen des tropischen Agulhas-Strom auch im Winter kein Problem sein. In jedem Fall solltet ihr ein paar Tage in St.
    Lucia einplanen und vergesst eines nicht: Das Hluhluwe-iMfolozi Wildreservat in den Bergen nordwestlich von St. Lucia.
    Meines Erachtens sowohl von der Landschaft her gesehen, als auch bezüglich Wildreichtum und Artenvielfalt, eines der
    schönsten und interessantesten Wildreservate Afrikas.

    Im Sommer würde ich durch die herrliche Gebirgskulisse des Natal-Drakensberges mit dem Auto zurück in Richtung
    Johannesburg fahren. Im Winter allerdings eher nicht, weil zu der Zeit könntet ihr am Südost-Abhang der Wetterscheide
    buchstäblich im Schnee stecken bleiben. Dadurch, dass ihr dann von Durban aus über Johannesburg ohne Zwischen-
    aufenthalt zurück fliegen könnt, habt ihr ein paar Tage an der Küstenregion hinzugewonnen. Die ca. € 60,00 Zuschlag
    für die Einwegmiete des Leihwagens fallen dabei nicht in’s Gewicht und die Tickets für den Inlandsflug liegen derzeit
    zumeist zwischen € 80,00 und € 150,00 pro Ticket.

    Diese Strecke könnt ihr problemlos selbst fahren, denn eine geführte Tour für vier Personen, wäre im Vergleich dazu
    schon etwas teuer – auch wenn zwei Mitreisende zumeist noch unter den Kinder-Rabatt fallen dürften. Als Fahrzeug
    nehmt ihr den Toyota Avanza – optimal für diesen Zweck. Riesen Kofferraum und obwohl der Avanza nur einen norma-
    len Frontantrieb hat, bin ich mit dem schon Strecken gefahren, auf denen sich viele Leute selbst im Landrover fürchten
    würden. Die große Bodenfreiheit macht’s und ihr habt nebenbei noch eine perfekte, hohe Sitzposition für die Wildbe-
    obachtung in Nationalparks.

    Wir fahren Ende Juli / Anfang August 2016 Gruppen-Tour, die von der Route her gesehen, für euer Reisevorhaben gut
    infrage kommen könnte. Die ganze Reise dauert 20 Tage – ab zu Hause bei 17 Übernachtungen hier im Land. Wenn ihr
    diese Tour als Selbstfahrer-Reise genauso fahren würdet, mit den gleichen Unterkünften, dann schätze ich (und ich
    betone, dass ich das jetzt nur mal grob geschätzt habe – denn man müsste sich auch die Kinderrabate genau ansehen...
    etc.), müsstet ihr so um die € 1.150,00 pro Kopf rechnen für Übernachtungen, Leihwagen und Wild Card für die National-
    parks. Den Sprit habe ich nicht eingerechnet.

    Wenn wir das für euch buchen, dann wäre neben einem detaillierten Tourplan mit allen Detailkarten, Zufahrtsplänen, allen
    Ansprechpartnern vor Ort, Kontakt- und Notfall-Telefonnummern, GPS Koordinaten aller wichtigen Wegpunkte... etc. noch
    folgendes dabei: Südafrika Straßenatlas, Krüger Nationalpark-Atlas und ein Atlas der Wildschutzgebiete des Zululandes –
    Park-Karten natürlich mit allen Wegen, Stegen, Wasserlöchern, Beobachtungspunkten, Picknickplätzen Camps... etc.
    Wenn ihr alles selbst buchen wollt, dann schätze ich, dass ihr damit etwa € 50,00 pro Kopf sparen würdet. Recht viel mehr
    wird’s nicht, denn als Privatleute bekommt ihr bei den Lodges und Gästehäusern keine STO-Rates. Das bekommen natürlich
    nur wir als Tour Operator.


    Wenn du uns deine E-Mail Adresse schickst, dann kann ich euch nur mal zur Anregung die Tourbeschreibung im PDF-Format
    hinschicken – so wie wir das an die Mitreisenden verschickt haben. Falls ihr nicht selbst fahren wollt könntet ihr euch (sofern
    der Reisetermin und die Routenführung für euch passen würde) unserer geführten Tour anschliessen.


    Was eventuell auch noch eine Möglichkeit wäre: Ihr fahrt im eigenen Auto praktisch als Selbstfahrer auf unsere Tour mit.


    Viele Grüße aus Wellington / Western Cape,

    Erwin.


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