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Thema: 10 Jahre Südafrika

  1. #11
    Registriert seit
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    2

    AW: 10 Jahre Südafrika

    Hallo !
    ich habe so viele Fragen....
    10 Jahre Süd-Afrika - Respekt. Anscheinend habt ihr euch sehr gut eingelebt und fühlt euch dort wohl.
    Wir sind dabei unsere zweite Lebenshilfe neu zu gestalten und möchten sehr gerne dies in Südafrika umsetzen. Im Kopf planen wir das schon seit Monaten, und jetzt wird's langsam konkreter.
    Ich bin gerade dabei jede Menge Informationen zu bekommen, worauf man unbedingt achten sollte, was wir auf gar keinen Fall tun sollten , ect.
    Könnt/ wollt ihr uns dabei helfen?
    Wir haben ein nettes Startkapital, sind 40 bzw 46 Jahre alt und könnten uns vorstellen, ein b&b zu betreiben, zu übernehmen oder mit einzusteigen , eine Firma , ein Betrieb, ein Geschäft.......
    wir haben bereits diverse Seiten im Internet gefunden, haben auch schon angefangen Kontakte zu knüpfen, aber ich denke ich könnte hier Informationen " aus erster Hand" bekommen.

  2. #12

    AW: 10 Jahre Südafrika

    Hallo Henry,

    sicher sind hier in diesem Forum einige erfolgreiche Einwanderer, die euch Tipps geben können.
    Wir kamen nach ZA um Biogasanlagen und Müllaufbereitung zu planen. Die Zeiten änderten sich, die Gegebenheiten auch und so eröffneten wir ein Gästehaus.
    So geht das im Leben. Neue Situation erkennen, analysieren, nach Lösung suchen um das Beste daraus zu machen.
    Wenn man dann das, was man mit Fleiß macht, mit Liebe tut, ist der Erfolg das Ergebnis.

    Viele liebe Grüße vom Haus Perlenblick.

  3. #13

    AW: 10 Jahre Südafrika

    Hallo Henry,

    auch wir teilen unsere Erlebnisse gerne mit Dir - also immer her mit Deinen Fragen!
    Meike & Martin Prenzel
    AVENUES GUESTHOUSE, Mossel Bay

  4. #14
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    Wilderness
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    48

    AW: 10 Jahre Südafrika

    Hallo Henry
    Wir hatten die gleichen Überlegungen und sind seit 3,5 Jahren hier und haben es nicht einmal bereut.
    Vieles ist anders und das schwerste ist das alte Leben loszulassen, aber es lohnt sich.
    Gerne beantworten auch wir deine Fragen soweit wir können.
    Gruß Ines & Fred
    Ines und Fred Linkewitz
    Inn2Wilderness Guesthouse
    Gästehaus in Wilderness

  5. #15
    Registriert seit
    24.11.2015
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    2

    AW: 10 Jahre Südafrika

    Hallo Südafrika !
    Nach vielen Wochen Recherche wende ich mich noch mal an euch ...
    Seit zwei Jahren haben wir den Traum, nach Südafrika auszuwandern, damals waren die Immigrationsbestimmungen noch etwas lockerer. Klar ist jetzt, es wird nicht einfach.
    Wir haben zwar Kapital, aber eben keine 5 mio Rand...
    Und eine Rente von monatlich 37.000 Rand können wir auch nicht belegen.
    ( Ingenieur oder Arzt sind wir auch nicht)
    Unsere letzte Hoffnung ist es jetzt, in einen Betrieb / Unternehmen / Geschäft zu investieren, die zum Beispiel trotz guter Zahlen keinen Kredit bei einer Bank in SA bekommen.Mit dem Geld könnten Arbeitskräfte erhalten bleiben, oder der Betrieb könnte erweitert werden und neue Arbeitsplätze entstehen.somit könnten wir ein worker permit erhalten.
    Meine Frage an euch : kennt jemand von euch ein solches Unternehmen? Es muss kein b& b oder Gästehaus sein, es könnte alles mögliche sein! Werkstatt, Blumenzwiebeln, Wassersport ( wir sind beide Taucher) ....
    Wir wollen investieren , wollen arbeiten, sind wahnsinnig hoch motiviert und möchten gerne unseren Traum verwirklichen!
    ich freue mich auf eure Antworten und bin dankbar für jede Hilfe !!!!!!

    Liebe grüße aus Deutschland !
    Henry
    ( auch bekannt unter Inge )

  6. #16

    AW: 10 Jahre Südafrika

    Nach elf Jahren Gänsebratenentzug spazieren mir auf der Fahrt zu Muratie und Delheim die Tierchen vor meinem Auto über die Straße, über zwanzig leckere Braten und das am Heilig Abend.
    Für meine Nachfrage auf beiden Weingütern nach dem begehrten Weihnachtsbraten, stieß ich auf völliges Unverständnis.

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    Da laufen die köstlichen Braten vor meinen Augen spazieren und das am Heilig Abend.

  7. #17

    AW: 10 Jahre Südafrika

    In diesem Monat werden es zwölf Jahre, dass wir hier in Südafrika sind.
    Über den 13.09.05 bis zum 25.09.05 sind in meinem Tagebuch keine Notizen eingetragen, kein Wunder. Gabi packte in diesen Tagen den Hausrat zusammen und ich war von morgens zeitig bis spät abends in der Biogasanlage um diese noch zu optimieren. Die letzten zwei Tage habe ich dann Gabi unterstützen können, was natürlich für einen solchen Umzug keine wirkliche Hilfe darstellte. So wurden Dinge unüberlegt in Deutschland gelassen und andere mit nach Südafrika geschleppt. Wirkliche Ratgeber für einen solchen Umzug hatten wir leider nicht und zuvor waren wir ja nicht wirklich in Südafrika und schon gar nicht zusammen.
    Am 26.09.05 kam die Spedition, etwas zu spät, etwas zu kurz und auch da wurde wieder in Hektik der Container beladen. Vieles, wie auch die warmen Sachen ließen wir zurück, denn die "Schwalben", die uns Tipps gaben meinten, "ihr braucht nicht so viel mitnehmen, in Südafrika gibt es alles und noch viel billiger." Bald stellte sich heraus, das Billige war die Qualität und viele Dinge gab es wirklich nicht, was sich aber in den Jahren verbessert hat.
    Am letzten Tag vor dem Abflug waren wir erstaunt, traurig und glücklich zugleich. In einem Bayrischen Dorf kamen einige Bewohner um die total verrückten Sachsen zu verabschieden. Sie meinten wir sollten bleiben und gehörten doch nach den Jahren zu ihnen. Da fiel uns in diesem Moment der Abschied auch etwas schwer.
    Am 28.09.05 ging es dann ab nach München. Die Käufer unseres Hauses fuhren uns zum Flughafen und dann flogen wir über Amsterdam nach Kapstadt, wo und Gudrun von "Happy Hollidays" abholte und nach Stellenbosch in ein Cottage brachte.
    In den nächsten Tagen suchten wir uns eine Bleibe und fanden in Boschenmeer ein Haus zu mieten, was wir dann auch für die eineinhalb folgenden Jahre nutzten. Als dieses Haus zum Verkauf stand hätten wir es kaufen sollen oder ausziehen. Wir haben ausziehen vorgezogen, denn in einem solchen Haus wollten wir nicht weiter wohnen. Es war damals etwa sechs Jahre alt und deutsche Baubehörden hätten den Abriss angeordnet. So kauften wir unser jetziges Haus. Das Haus war uns eigentlich viel zu groß, doch die Lage, einfach traumhaft.
    Nach der politischen Wende in Südafrika begann zu dieser Zeit auch die wirtschaftliche Wende und Biogasanlagen oder andere grüne Projekte waren nicht mehr von Nöten. Was tun?
    Da war die Frage, zurück nach Deutschland oder Österreich, vielleicht ein Projekt in China annehmen? Das waren schwierige Wochen der Entscheidung. Sebastian war in der Schule glücklich mit seinen neuen Freunden, wir hatten wieder gute Nachbarn und neue Bekannte und die Welt war eigentlich in bester Ordnung.
    Und da kam Burga, nicht nur mit dem Rat, nein sie legte fest und unterstütze uns tatkräftig ein Gästehaus zu betreiben. Dafür möchten wir auch hier, Ihr herzlich danken.
    So entstand aus dem viel zu großen Wohnhaus ein kleines Gästehaus. Der Blick vom Garten und den meisten Zimmern zu den Paarler Perlen ergab den Namen des Gästehauses.
    In der vergangenen Saison am 1. November war für uns ein ganz besonderer Tag. Schon am Abend zuvor saßen alle Gäste auf der Terrasse zusammen und unterhielten sich. Zwei Pärchen kannten sich schon. Sie hatten in einer vergangenen Saison sich hier kennen gelernt und waren nun wieder zufällig gemeinsam am Tisch. "Wir waren auch schon hier", so das andere und die nächsten Pärchen. Alle fünf Zimmer belegt und alle fünf Pärchen waren schon ein- oder mehrmals bei uns. Das gab einen geselligen Abend und am nächsten Morgen ein wunderschönes Foto beim Sektfrühstück. Darauf sind wir sehr stolz und es gibt uns Kraft immer Neues zu erkunden damit die vielen Wiederkehrer auch neue Ziele auf anderen Wegen ansteuern können.
    Am 14.08.17 hat unsere neunte Saison begonnen und wir tun es gern.
    Sebastian als "National Tourist Guide" ist auch sehr glücklich mit seiner Arbeit und froh darüber so vielen Menschen dieses wunderschöne Land zu zeigen. Ein Pärchen oder 48 Leute im großen Reisebus, für viele deutsche Reiseveranstalter ist er unterwegs.
    Es war die richtige Entscheidung hier zu bleiben.

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