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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Cango Caves Tropfsteinhöhlen



Littlewood Garden
20.02.2012, 13:07
Die Cango Caves liegen in der Kleinen Karoo am Fuße der Swartberge ca. 29 km außerhalb von Oudtshoorn und zählen zu den schönsten Höhlensystemen der Welt.

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Diese Tropfsteinhöhlen liegen in einem Kalksteinmassiv und haben gewaltige Kammern und beeindruckende Felsformationen. Das Höhlensystem ist ca. 4 km lang, wovon etwa ¼ für Besucher zugänglich sind.

Es werden 2 verschiedene Touren angeboten:

Die Standardtour mit etwa 600m dauert ca. 60 Minuten
Der Eintritt (Stand 2011/2012) kostet für Erwachsene R 69,00 und für Kinder R 33,00.

Die Abenteuertour mit etwa 1.200m dauert ca. 90 Minuten.
Der Eintritt (Stand 2011/2012) kostet für Erwachsene R 90,00) und für Kinder R 55,00

Es werden auch Touren in deutscher Sprache angeboten. Besonders in der Hochsaison ist es ratsam, eine Tour vorzubuchen, um Wartezeiten zu vermeiden. Die Cango Caves sind täglich von 9:00h bis 16:00h geöffnet

Das Klima in den Höhlen hat eine hohe Luftfeuchtigkeit und die Temperatur beträgt ganzjährig ca. 18° C.

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Standardtour:
Diese Tour führt als erstes in die Van Zyl’s Hall. Beeindruckende Stalaktiten (Tropfsteinsäulen, die von oben nach unten wachsen) und Stalagmiten (Tropfsteinsäulen, die von unten nach oben wachsen) erwarten den Besucher. Diese riesige Höhlenkammer ist ca. 90 Meter lang, bis zu 50 Meter breit und 14 bis 18 Meter hoch. Besonders beeindruckend sind die sogenannten „Giant Organ Pipes“ (übersetzt: Orgelpfeiffen). Weiter führt die Tour durch die „Botha’s Hall“, „Rainbow Chamber“, „Bridal Chamber“, „Fairyland Chamber“ in den „Drum Room“ (übersetzt: Trommelraum).

weitere Informationen und Bilder zur Standardtour hier (https://www.cango-caves.co.za/standard.php).

Abenteuertour:
Diese startet am Ende der Standardtour im „Drum Room“ und führt erst über die „Jacob’s Leiter“ mit 200 Stufen tiefer in die „Grand Hall“. Von hier geht es durch das Lumbago Alley, einem 85 Meter langem Tunnel mit niedriger Deckenhöhe, der auf einem Teil der Strecke nur max. 1,2 Meter hoch ist.
Weiter führt die Tour zu den „King Solomon’s Mines“ zum „Devil’s Chimney“. Dazu sind weitere leiterähnliche Stufen hinunterzusteigen und man muss durch den „Tunnel of Love“ (übersetzt: Tunnel der Liebe) krabbeln, der an einigen Stellen nur 74 cm hoch ist und am schmallsten Punkt nur 30 cm eng ist. Eine echte Herausforderung ist der „Devil’s Chimney“ (übersetzt: Teufelskamin), der nur 45 cm breit ist und 3.5 Meter in die Höhe geht.
Über den „Coffin“ (übersetzt: Sarg) geht es zur „Devil’s Kitchen“ (übersetzt: Teufelsküche) weiter zur „Devil’s Post Box“ (übersetzt: Teufelsbriefkasten). Hier rutscht man durch eine Felsspalte, die nur 27 cm hoch ist.

weitere Informationen und Bilder zur Abenteuertour hier. (https://www.cango-caves.co.za/adventure.php)

Geschichte der Cango Caves:

Funde im Eingangsbereich belegen, das diese Höhlen bereits seit etwa 10.000 Jahren von Menschen benutzt wurden.

Im Jahre 1780 wurde die Höhle wiederentdeckt, erst wohl durch einen Hirten auf der Suche nach verlorenen Tieren und dann von dem Farmer Jacobus van Zyl, nach dem die erste Kammer der Tropfsteinhöhle „Van Zyl’s Hall“ benannt wurde.

1806 finden sich die ersten Aufzeichnungen für einen Besuch der Cango Caves.

1888 wurde der Swartberg Pass eröffnet und somit konnten Besucher die Cango Caves einfacher erreichen

1890 wurde ein Tor am Eingangsbereich angebracht und die Höhlen wurden weiter zugänglich gemacht vom sogenannten „African Drum Room“ zur „Grand Hall“

1891 wurde Johnnie van Wassenaar als erster Vollzeitführer beschäftigt.

1897 wurden 12 weitere Kammern entdeckt

1902 wurde die Eisenbahnstrecke nach Oudtshoorn eröffnet und mehr Menschen kamen und die Höhlen zu besuchen.

1921 Die Gemeinde von Oudtshoorn wurde als Verwaltungsbehörde für die Cango Caves eingesetzt

1926 wurde elektrisches Licht zur Beleuchtung in der Höhle installiert, bis dahin wurden Kerzen und Fackeln benutzt

1930 wurde mit Hilfe einer Spende von £600 ein einfaches Holzgebäude am Eingang errichtet, das auch als Teehaus diente

1938 wurden die Cango Caves zum Historischen Monument erklärt 1967 wurde ein neuer Gebäudekomplex am Eingang errichtet

1972 wurde der Höhlenteil „Cango 2“ entdeckt

1975 wurde der hintere Höhlenteil „Cango 3“ entdeckt

1998 wurde der neue Cango Caves Komlex mit Besucherzentrum und Restaurant eröffnet


weitere Informationen unter: www.cango-caves.co.za (https://www.cango-caves.co.za/languages/german.html)

Haus Perlenblick
21.02.2012, 22:10
Liebe Leser,

im Eingangsbereich der Höhle gibt es auch eine Ausstellung der Entstehung der Gebirgslandschaft Südafrikas. Dort findet man die Antwort auf die besondere Gestaltung der Bergmassive, die man auf der Reise durch das Land entdecken kann.