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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Strandurlaub in Südafrika



Littlewood Garden
18.03.2012, 11:32
Mit 2.798 km Küstenlinie hat Südafrika eine Vielzahl an wunderschönen Stränden zu bieten. Urlauber finden hier weite, endlos erscheinende Sandstrände, kleine versteckte Buchten, Steilklippen mit bizarren Sandsteinformationen und Stränden mit runden Kieseln und Steinen (Cobblebeach) aller Größe, die von der Kraft des Wassers perfekt poliert wurden.

Was Reisende in Südafrika jedoch nicht finden, sind die bei vielen Urlaubern beliebten Hotelbettenburgen und Hotelclubanlagen, die All-Inklusive-Programme anbieten, von Animateur und Sportprogramm bis zum Cocktail, der an den Liegestuhl am Strand gebracht wird. Vereinzelt findet man natürlich auch in Südafrika größere Hotels am Strand, aber hier steht immer noch der Individualtourismus weit vor dem Massentourismus.

Auch die Liegestuhl- und Sonnenschirmreihen wird man hier vergeblich suchen und man muss nicht früh morgens Aufstehen und seinen auserkorenen Strandplatz mit einem Handtuch zu markieren und gegen andere Urlauber verteidigen.

Einige besonders beliebte Strände bieten während der Hochsaison in den Weihnachtsferien einen Liegestuhl- und Sonnenschirmverleih. Während dieser Zeit hat man auch die Möglichkeit sich zusammen mit vielen anderen Urlaubern einen Strandabschnitt zu teilen. Doch keine Sorge, wer es lieber ruhiger mag, der findet auch während dieser Zeit genügend einsame Strände und Buchten, vor allem, wenn man bereit ist, sich einige hundert Meter vom Parkplatz wegzubewegen.

Südafrikas Strände – das ist Natur wie Gott sie erschaffen hat. Das Auge kann sich statt an Hochhäusern an den unterschiedlichen grün-tönen der Küstenvegetation erfreuen, die auf den Sanddünen wächst, an Küstenurwaldgebieten, die bis an den Strand reichen, an Lagunen und Flussmündungen, an den Wellen und der Brandung des atlantischen oder indischen Ozeans, an Geräuschen fernab der Zivilisation und oft bietet sich auch der unverbauten Blick auf das Hinterland und die Bergkämme, die sich im Dunst bläulich vom Horizont abheben.

Es ist nie still hier am Ozean, aber statt menschlicher Konversation aller Art hört man nur das Rauschen des Meeres und die unterschiedlichen Laute der Küstenvögel. Mit etwas Glück können Sie Delfine beobachten, die oft nahe der Küste in den Wellen tummeln und in den Monaten Juli bis November ziehen die Wale die Küste entlang, um sich zu paaren und ihre Jungen auf die Welt zu bringen.

Wer seinen Südafrika-Strandurlaub nicht auf einem Handtuch verbringen will, dem empfehle ich sich einen einfachen Strandstuhl, eine Picknickdecke und einen einfachen Sonnenschirm am Beginn der Reise zu kaufen. Letzterer ist besonders wichtig, da es an dem meisten Stränden wenig Schatten gibt und die Sonne Afrikas sehr intensiv ist. Diese Dinge sind nicht teuer, passen gut auf die Rückbank ihres Leihwagens und sind eine gute Investition, auch wenn sie die Sachen am Ende ihrer Reise zurücklassen oder verschenken. Zudem empfehle ich den Kauf einer einfachen Kühltasche und ein paar Kühlaggregate. Diese gibt es in jedem Supermarkt schon für ein paar Euro. Oft reicht die einfache faltbare Kühltasche mit Reisverschluss, die es an fast allen Supermarktkassen gibt und ihre Kühlakkus können sie in den meisten Gästehäusern über Nacht wieder kühlen.

Südafrikaner lieben das Picknick und so sind auch die Supermärkte darauf eingerichtet und bieten von fertigen Salaten bis zum Grillhähnchen viele Köstlichkeiten, die man gut einpacken kann. Wer nämlich Strandcafes, Pizzerias, Restaurants und Kioske mit Fastfood an den Stränden sucht, der sucht oft vergeblich. Natürlich gibt es auch in Südafrika viele schöne Strandlokale, aber eben nicht an jedem Strand und nicht überall. Wer die unberührten Strände wirklich genießen will, sollte deshalb vorbereitet sein und sich vorher mit ausreichend Getränken und einen Picknick eindecken.

Auf diese Weise werden Sie einen unvergleichlichen Urlaub erleben, von dessen Erinnerung sie bestimmt noch lange zehren können.

Hier einige Bilder zur Einstimmung ....

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Littlewood Garden
19.03.2012, 09:03
Noch ein kleiner Tipp zum Strandurlaub in Südafrika.

Die Westcoast hat wunderschöne Strände, aber das Wasser des Atlantik ist meist sehr kalt. Auch um Kapstadt herum sind die Wassertemperaturen nicht's für "Empfindliche".

Der indische Ozean wird wärmer, je weiter man sich Richtung Mosambik bewegt.

An der Garden Route zwischen Mossel Bay und Port Elisabeth laden die Strände das ganze Jahr zum Baden, da selbst im Winter die Wassertemperaturen noch bei 16 Grad liegen. Das ist zwar auch frisch, aber wenn die Sonne scheint doch eine angenehme Erfrischung. Im Sommer hat der Ozean meist zwischen 20°C und 24°C, je nach Strömung.

Für die Urlauber, die gerne im warmen Meer baden, bietet sich die Küste von KwaZulu-Natal nördlich von Durban an. Ein beliebtes Urlaubsziel sind hier der St. Lucia Wetland Park und die Kosi Bay, die zum iSimangaliso Nationalpark gehören.

Avenues Guesthouse
26.03.2012, 15:56
Mittlerweile sind in Südafrika mehr als 20 Strände mit einer Blauen Flagge (https://de.wikipedia.org/wiki/Blaue_Flagge) ausgezeichnet worden, DEM Gütesiegel für Sauberkeit, Wasserqualität, Sicherheitsstandards und Umweltbewußtsein:

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Ein besonderer Badestrand ist der Santos Beach in Mossel Bay, der fast nordwärts ausgerichtet und durch Mossel Bay's Landformation ganz besonders geschützt ist. Er ist zwar nur etwa einen Kilometer lang, bietet aber alles, was einen Strand zum Genießen ausmacht: sauberen Sand, saubere Toiletten und Duschen, einen sicheren Parkplatz, Rasen-Liegeflächen und Sonnenschirme. Durch die Lage gibt es hier keine gefährlichen Strömungen und selten hohe Wellen - der Strand ist perfekt zum Baden und Schwimmen, auch für kleinere Kinder.


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Gerade, wenn es um die Strömungen geht, sollte man hier vorsichtig sein und vor dem Badevergnügen die Einheimischen fragen. Es gibt Traumstände, an denen sich das Baden nicht überall eignet, z. B. in Dana Bay oder auch in Wilderness. Hier wird man schnell von einer gefährlichen Strömung überrascht.

Ein kleiner Geheimtipp an der Garden Route, zwar ohne blaue Flagge, ist auch die Victoria Bay zwischen George und Wilderness. Tolle Liegeflächen, herrliches Wasser, eine schöne Pier, von der man die Surfer beobachten kann, Duschen, Toiletten und ein kleines Café für den Hunger zwischendurch. Der Abstecher von der N2 lohnt sich wirklich!