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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 2004 – Fast 5 Wochen - Jo’Burg – Kruger – Durban – Garden Route



Shosholoza
23.05.2012, 11:56
Teil 1:

2004 führte uns unsere fünfte Südafrika-Reise wieder in eine ganz andere Gegend: Der Kruger Nationalpark, St. Lucia und Durban standen auf dem Programm. Los ging’s Anfang Februar 2004 mit der Landung in Johannesburg, der Übernahme des Mietwagens, den wir dank nerviger Quietschgeräusche gleich wieder eingetauscht haben und einer recht langen Weiterfahrt über Dullstrom nach Sabie, wo wir uns bei Ute & Felix in der Villa Ticino (https://www.villaticino.co.za/Deutsch/Info.asp) einquartiert haben. Felix hat uns gleich unter seine Fittiche genommen und unsere nächsten Tage restlos verplant, aber nicht auf eine aufdringliche Art – nein, auf eine wirklich supernette. Und da sich Ute und Felix wirklich gut auskennen, sollte man ihrem Rat auch wirklich folgen – es lohnt sich!

In Sabie waren wir von den ganzen Lilien, die wild am Straßenrand wuchsen, total begeistert. Andere Leute bezahlen im Blumenladen viel Geld dafür ...

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So ging es am nächsten Tag schon richtig los: Fahrt zu den Lone Creek Falls, einem schönen Wasserfall, den man sich von unten ansehen konnte. Dann ging es über eine phantastische Panoramastraße zu den Three Rondavels und dem Blydepoort Canyon, zu den Bourkes Luck Potholes, den Berlin Falls und zum Lisbon Fall. Entgegen der Meinung unseres Reiseführers fanden wir den Lisbon weit beeindruckender als alle anderen Fälle. Ein Einheimischer hat uns eine gute halbe Stunde über Stock und Stein geführt und hat uns den ganzen Wasserfall von allen Seiten gezeigt – klasse! Wonder View und Gods Windows mussten wir allerdings ausfallen lassen, weil die Sicht einfach zu schlecht war. Aber The Pinnacle haben wir noch bewundert, bevor wir echt kaputt wieder in der Villa Ticino ankamen. Wasserfälle können ganz schön anstrengend sein!

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Am nächsten Tag sind wir schon um 4.30 Uhr aufgestanden, und sind – dank Ute mit leckeren Lunchpaketen ausgestattet – zum Phabeni-Gate des Kruger Nationalparks gefahren. Von dort ging es über Skukuza und Tshokwane nach Lower Sabie, über diverse Nebenstrecken, versteht sich. Natürlich haben wir so nur einen winzig-kleinen Teil des Kruger Nationalparks gesehen, aber der hatte es schon in sich. Gesehen haben wir unter anderem: Giraffen, Impalas, Zebras, Impalas, Gnus, Impalas, Flusspferde, Impalas, Krokodile, Impalas, Nashörner, Impalas, Paviane, Impalas, Meerkatzen, Impalas, Grauhörnchen, Impalas, Hyänen, Impalas, Warzenschweine, Impalas, Elefanten, Impalas, andere vierbeinige Hornträger, Impalas und fast einen Leoparden. Hatte ich die Impalas schon erwähnt? Die haben wir nämlich auch gesehen. So gefühlte ein- bis zwei Millionen. Oder waren es immer dieselben?

Nach 13 Stunden Autofahrt und wenig Bewegung sind wir total erledigt wieder in der Villa Ticino gelandet. Dagegen waren die Wasserfälle gestern ja echt ein Klacks! Unser Aufenthalt im Kruger Park war definitiv viel zu kurz, aber so haben wir einen guten Grund, wieder herzukommen!

Einen Tag später ging es zu den Sudwala Caves (https://de.wikipedia.org/wiki/Sudwala_Caves), die angeblich größer sind als die Cango Caves in Oudtshoorn. Das Nachmessen gestaltete sich etwas schwierig, deshalb haben wir es einfach mal so geglaubt. Was Fakt ist, dass die Höhlen voller Fledermäuse sind – igitt! Die mag ich ja nun gar nicht! Dank der engen und niedrigen Gänge sahen wir innerhalb kurzer Zeit aus wie Sau und sind anschließend, dreckig wie wir waren, weitergefahren nach Kaapsehoop zu den Wildpferden. Wildpferde sehen nicht wirklich anders aus als andere Pferde auch, deshalb haben wir die Kamera mal eingepackt gelassen. Auf dem Rückweg nach Sabie finge es gewaltig an zu gewittern und zu regnen. Den Schauer haben wir prima bei „Patena Pancake“ verbracht – natürlich nachdem wir uns umgezogen hatten. Dann ging’s zum Forest Fall, den man nach einer kleinen Wanderung erreicht.

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Dadurch, dass der Forest Fall eben nicht gleich mit dem Auto zu erreichen ist, ist es da schön einsam. Der Wasserfall ist zwar nicht sonderlich hoch, aber dafür schön breit – und das Wasserbecken lädt förmlich zum Füße-Kühlen ein. Nein, wir haben noch längst nicht alle Wasserfälle angeschaut! Weiter ging es mit den Bridal Veil Falls, die wirklich aussehen, wie ein Brautschleier. Die Horseshoe Falls haben uns allerdings überhaupt nicht beeindruckt. Unser bisheriger Wasserfall-Favorit: Der Forest Fall!

Aber einer kommt noch: Die Mac-Mac-Falls, die wir dann am nächsten Tag auf unserer Weiterfahrt nach Hoedspruit besichtigt haben, nach einem Super-Frühstück und einem schweren Abschied von Ute & Felix aus Sabie!

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Die Mac-Mac-Falls sind ganz nett, aber die Mac-Mac-Pools sind der Hammer! In zig kleinen Felsenpools, durch die der Fluß fließt, kann man herrlich baden. Das Wasser ist zwar anfangs saukalt, aber man gewöhnt sich dran. Packt Eure Badesachen also nicht unbedingt ganz unten in die Koffer! Über Wonder View und Gods Windows (wieder keine Sicht) ging’s dann noch mal zu den Three Rondavels (auch keine Sicht), bevor wir uns dann in Hoedspruit in der erstbesten Apotheke mit Aftersun-Lotion eingedeckt haben, weil wir uns in den Mac-Mac-Pools die Schultern verbrannt haben. Strafe für’s Nicht-Eincremen muß sein!

Unser nächstes Quartier war die Mohlabetsi Safari Lodge, die mitten im Balule Nature Reserve liegt. Das Reserve grenzt direkt am Kruger Park an, ohne Begrenzungen - die Tiere können also vom Reserve zum Kruger und wieder zurück. Die Lodge besteht aus 6 Rundhütten und diversen Hauptgebäuden. Wir hatten sie uns etwas luxuriöser vorgestellt, aber eine Nacht später hat es uns hier schon weit besser gefallen als zum Beispiel in der Molopo Lodge in Askham vor einem Jahr. Keine Ahnung, warum, aber es gab hier keine Moskitos, keine Skorpione und keine dicken Tausendfüßler.

Nach dem Lunch ging es gleich los zur Abendsafari, wo uns der Führer Brad zu Giraffen, Nashörnern, Eland-Antilopen, Kudus und drei Löwen geführt hat. Hatte ich die Impalas erwähnt? Die gab’s auch – in Massen. Warum haben die ein schwarzes M auf dem Hintern? Sie heißen auch „Money Backs“ – wenn man keine Impalas sieht, bekommt man sein Geld zurück …

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Das anschließende dreigängige Abendmenü war super, aber geschlafen haben wir nicht so gut, es war furchtbar warm. Kein Grund zur Beschwerde, wir hätten ja die Klima-Anlage anmachen können, aber wir sind nicht so die Aircon-Fans.

Schon um 6 Uhr morgens ging es eh wieder los zur Morgen-Safari, erst mit dem Jeep, dann weiter zu Fuß. Brad und Lauren, die Guides, erzählten uns allerhand über die Tier- und Pflanzenwelt, entdeckten immer wieder Spuren auf dem Boden oder eine schöne Spinne im Busch. Größere Tiere haben wir nicht gesehen, aber toll war es trotzdem. Die Mittagshitze haben wir in der Lodge am Pool verschlafen, abends stand dann wieder die Abend-Safari per Jeep auf dem Programm. Die hatten wir zwar schon mal mitgemacht, aber so was kann man gar nicht oft genug erleben! In einem Flussbett, das morgens noch total trocken war, stand jetzt das Wasser, und dort hat sich eine kleine Elefantenherde im Schlamm gesuhlt – was für ein toller Anblick!

Am nächsten Tag standen wir wieder um 6 Uhr morgens zur Morgen-Safari parat, aber bis auf einen kleinen, aber laut Brad echt gefährlichen Skorpion haben wir nichts gesehen. Egal, hat trotzdem Spaß gemacht!!! Nach der Safari hieß es schon wieder Kofferpacken – und Weiterfahrt nach Piet Retief zu unserem neuen Zuhause, der Farm „Dusk to Dawn (https://www.dusktodawnbedandbreakfast.com/)“ von Johann und Gudrun.

Gudrun und Johann sprechen Deutsch wie wir auch, obwohl sie noch nie in Deutschland waren – irgendwie komisch. Die Beiden sind wirklich nett, aber man muß sich vor Gudruns Kochkünsten in Acht nehmen, sonst kann man nur noch Sachen mit Gummizug tragen! Ihre Portionen sind unmöglich zu schaffen. Da das Dusk To Dawn Guesthouse aber außerhalb von Piet Retief liegt, kann man Gudruns phantastischem Essen gar nicht entfliehen – versucht es gar nicht erst!

Eigentlich wollten wir hier nur eine Nacht bleiben, haben dann aber spontan eine Nacht verlängert, weil es uns hier so gut gefallen hat. Johann hat uns die ganze Farm gezeigt; er hat eine riesige Schweinezucht und noch allerhand anderes Getier. Er verkauft um die 300 Ferkel pro Woche … da kann man sich vorstellen, wie viele Schweine er im Ganzen hat! Aber alles pikobello sauber! Die ganze Farm war – was wir beurteilen konnten – tadellos in Schuß, und Gedanken an tierquälerische Massenzucht kam gar nicht erst auf. Wir haben nur putzmuntere Ferkelchen gesehen, denen man nicht die Ohren und Schwänze abschneiden musste, damit sie sich die nicht aus Verzweiflung und Platzmangel abknabbern.

Nächster Tag: Schwerer Abschied von Dusk to Dawn, aber mit zwei Gläsern leckerer selbstgemachter Marmelade und einem köstlichen Kuchen-Rezept im Gepäck! Gudrun ist ein Schatz!

Shosholoza
23.05.2012, 12:02
Teil 2:

Die Weiterfahrt nach St. Lucia war ganz okay; jetzt wohnen wir in der „Bhangazi Lodge“ in einem Zimmer mit Badewanne neben dem Bett. Geschmackssache! Nachmittags haben wir St. Lucia zu Fuß erkundet und haben eine Bootstour mitgemacht, wo es jede Menge Flusspferde und Krokodile zu bestaunen gab. Hier hält man freiwillig keinen Zeh ins Wasser!

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Die Sonne am nächsten Tag zwang uns förmlich zum Strand, wo uns allerdings der selbsternannte Parkplatzwächter mit seiner unverschämten Auf-das-Auto-Aufpaß’-Gebühr einen Dämpfer verpasste. Bekommen hat er nix von uns, ätsch. Normalerweise geben wir gerne ein paar Rand, aber eben nicht auf diese Art. Mittags sind wir zum Cape Vidal gefahren, bestens ausgestattet von Andreas, unserem Gastgeber, mit Kühltasche, Schnorchel-Ausrüstung und zusätzlichen Handtüchern. Am Riff kann man wirklich super baden und schnorcheln und allerhand kleine Fische und Krebse beobachten.

Und wieder stellen wir fest, dass wir Meer-Menschen sind – am Wasser gefällt es uns einfach immer noch am besten!

Der nächste Morgen begrüßte uns mit einem heftigen Gewitter. Ein Blitz, ein Knall, und kurz vor dem Haare-Trockenkriegen fiel der Strom aus. So ein Mist! Also Koffer-Packen im Halbdunklen, und Zimmer-Bezahlung mit Kreditkarte bei einem knurrigen Andreas per „Ritsch-Ratsch“, weil wir kein Bargeld mehr hatten und die Geldautomaten bei Gewitter bzw. Stromausfall natürlich auch kein Geld mehr ausspucken. Sorry, Andreas, wir sind keine Hellseher und haben das Gewitter nicht voraussehen können.

Unser nächstes Quartier war das „La Loggia“ in Umhlanga Rocks mit phantastischem Riesenpool. Dafür war das Zimmer umso kleiner, aber das brauchten wir ja eh nur zum Schlafen. Leider war an Schlafen kaum zu denken, weil außerhalb des Zimmers irgendeine Maschine dröhnte und in unserem Zimmer die Klimaanlage auf Antarktis programmiert war und zu allem Überfluß auch noch auf unser Bett tropfte, das eh schon total muffig roch. Nach einer Heiß-Kalt-Heiß-Kalt-Dusche (angenehm warm ging nicht) hat’s uns gereicht: Sorry, „La Loggia“, wir wollten länger bleiben, aber wir tun’s doch nicht.

Im „Fairlight House“ in Umdloti haben wir dann den Himmel auf Erden bekommen – zwar ein wenig teurer, aber dafür jeden einzelnen Cent wert! Das Haus liegt fast direkt am Strand, man muß nur über das Grundstück, über eine wenig-befahrene Straße, über einen feinen Sandstrand, und dann kann das Badevergnügen schon beginnen – sofern man sich von dem tollen Ausblick der zimmereigenen Terrasse loseisen kann. Dadurch, dass wir sehr früh einchecken durften, hatten wir einen ganzen Tag Zeit für eine ausführliche Shopping-Tour im Gateway Shopping Centre, auch im Nachhinein noch unser absolutes Lieblings-Einkaufszentrum. Dort gibt es auch eine riesige künstliche Welle (https://www.gatewayworld.co.za/wavehouse.htm), auf der man das Surfen üben kann – also los geht’s! Ist aber gar nicht so einfach, wie man denkt. Aber es macht Riesenspaß, und irgendwie wird man das ganze Wasser schon wieder los, was man geschluckt hat. Das ist übrigens im Preis mit inbegriffen! ;-)

Die Zeit in Umdloti haben wir mit Sonnen, Baden, Surfen, Shoppen und Essen verbracht – und haben jede einzelne Minute davon in vollen Zügen genossen!!! Die kleinen Pfannkuchen, die wir morgens zum Frühstück bekommen haben, bleiben in guter Erinnerung – auch auf unseren Hüften!

Von Durban aus ging es per Flieger weiter nach George – wie sollte es auch anders sein. Man kann von der Garden Route einfach nicht genug bekommen, auch wenn man da schon alles kennt. Es ist einfach immer wieder schön hier! Und weil wir uns bei Ann im „Emmas Gift“ so wohl gefühlt haben, haben wir uns dort gleich wieder einquartiert – haben allerdings gleich schlechte Nachrichten zu hören bekommen: Das Emmas Gift wird von dem Eigentümer übernommen und nicht mehr als Gästehaus weitergeführt. Tja, liebe Mitleser – von Ann könnt Ihr Euch leider nicht mehr verwöhnen lassen, aber es gibt in Wilderness ja noch andere schöne Gästehäuser.

Die Tage in Wilderness haben wir mit Ausflügen über den Prince Alfreds Paß, einer Wanderung im Robberg Nature Reserve, Baden in der Victoria Bay und Strandwanderungen verbracht. Nichts neues, aber immer wieder von neuem schön!

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Auch Erwin von der Arniston Lodge (https://www.arnistonlodge.co.za/) stand wieder auf unserem Programm, schon weil man in Arniston so schön baden kann. In einem der Felsenpools bei der Waenhuis Cave konnten wir einen echt neugierigen Tintenfisch beobachten, der die gelben Flecken an unseren Schuhen total interessant fand und immer wieder einen seiner klebrigen Arme um die Fußgelenke wickelte. Das kostet zwar ein bisschen Überwindung, ist aber ein Erlebnis!

Neben einem Besuch bei Kapula Candles (https://www.kapula.com/) (wird auch nie langweilig!) haben wir auch noch „Julian’s (https://www.juliankeyserceramics.co.za/about.html)“ entdeckt, ein schönes und preiswertes Café mit vielen Leckereien und einem Shop, in dem man neben schöner Keramik allerhand andere schöne Souvenirs entdecken kann.

Leider war auch die Zeit in Arniston irgendwann mal vorbei, weiter ging es nach Hout Bay zu Ulis Guesthouse (https://www.ulisguesthouse.co.za/). Von Uli haben wir schon in unseren älteren Berichten so sehr geschwärmt – das könnt Ihr gerne dort nachlesen. Uli ist und bleibt eine Wucht!

In Hout Bay hatten wir eine ganz besondere Verabredung: Die Teilnahme an einer Clubregatta des Hout Bay Yacht Clubs auf der „Megafreight“, einer für uns riesigen Yacht. Unsere Crew bestand aus 7 Leuten, wovon 5 eher „Landratten“-Status hatten, uns eingeschlossen. Trotzdem hat die Megafreight den zweiten Platz in der Gesamtwertung geschafft, der dann an der Bar im Club ordentlich begossen wurde.

Kleine Info: Nein, auf dem folgenden Foto sind wir nicht zu sehen!

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In Kapstadt stand folgendes auf dem Programm: Chapmans Peak (leider noch gesperrt, deshalb konnten wir uns nur einen Abschnitt anschauen), der Canal Walk (Shoppen), die V&A Waterfront (muß sein!), Simonstown und Pinguin-Gucken und die Tafelberg-Besteigung, aber diesmal vom Kirstenbosch Botanical Garden aus. Auch eine Fahrt zum Cape Point haben wir wieder gemacht, sind aber diesmal zum Olifantsbos abgebogen. Am Olifantsbos Point fanden wir keine weiteren Touristen, aber dafür Wrackteile und – nichts für feine Nasen – Barten (https://de.wikipedia.org/wiki/Barte_(Wal)) eines Wales. Puh!


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Auch wenn wir uns in Südafrika schon sehr gut auskennen und vieles immer und immer wieder machen, so gewöhnen wir uns trotzdem nicht an den Abschied und den Rückflug. Ist die Zeit (nach 6.100 gefahrenen Kilometern!) wirklich schon wieder um? Ach, Mist! Dafür verabschiedete sich der Tafelberg von uns mit seiner Festbeleuchtung:

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Aber nach dem Südafrika-Urlaub ist vor dem Südafrika-Urlaub …