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Thema: Wieder Affen auf dem Parkplatz!

  1. #1

    Wieder Affen auf dem Parkplatz!

    Vor wenigen Tagen sind wir in einer Tagesrundfahrt zum Kap der guten Hoffnung gefahren und mussten feststellen, die Affen sind wieder die umstrittene Spezies auf dem Parkplatz am Kap.
    Durch unfolgsame Besucher angelockt, haben sie sich wieder um den Parkplatz versammelt und suchen nach "lieben" Menschen, die in ihrer Unvernunft das bekannte Chaos erneut hervorrufen.
    Die Affen kennen keine Grenzen. Erst schüchtern, dann etwas frecher und schließlich hemmungslos kämpfen sie um die weggeworfene Bananenschale bis dann die Handtasche mit Reisepass oder der Beutel mit dem Schlüssel ein Objekt der Eroberung wird. Es kann soweit gehen, dass sie die Türen der Autos öffnen und mal nachschauen was interessantes zu finden ist.
    Das war schon so und die Parkverwaltung kämpft für Sicherheit der Besucher und ist machtlos gegen deren Unvernunft.
    Wir möchten hier dringend darauf hinweisen, die Affen nicht zu füttern. Das ist sowieso bei Strafe im ganzen Western Cape verboten!!!
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    Geändert von Haus Perlenblick (08.11.2013 um 15:11 Uhr)

  2. #2
    Registriert seit
    02.10.2011
    Ort
    Knysna, Südafrika
    Beiträge
    792

    AW: Wieder Affen auf dem Parkplatz!

    Die meisten Touristen finden die Affen erst mal aufregend, spannend und süß und sie geben ja auch ein tolles Fotomotiv für ein Urlaubsfoto ab. Der Affe auf dem Auto ist vielleicht noch ein spannendes Urlaubserlebnis, doch dabei bleibt es nicht. Die Affen sind intelligent und wissen, das die Touristen im Auto meist leckere Sachen in Form von Chips, Keksen oder Obst haben. Wollen sie an diese Beute, zeigen sie schon mal ihre Zähne und es ist nicht empfehlenswert, sich mit einem Affen anzulegen. Er hat ein sehr ausgeprägtes Gebiss mit starken Eckzähnen. Paviane, hier Baboons genannt, sind selbst in der Lage Ziegen zu reißen und legen sich auch mit Raubtieren an.

    So ein Pavian im Auto, der vielleicht im Auto auch noch sein Geschäft verrichtet und auf der Suche nach Nahrung die Polster oder Reisegepäck zerreist und ins Lenkrad beißt ist für die meisten Betroffenen dann nicht mehr so lustig.
    Mit jedem Erfolg, d.h. Siegeszug werden die Paviane dreister und verlieren jede Scheu vor den Menschen.

    Also kann man nur immer wieder an die Vernunft der Touristen und Urlauber appelieren, die Tiere nicht zu füttern und ihnen keine Gelegenheit geben an Futter des Menschen heranzukommen.

    Übrigens haben Paviane inzwischen gelernt Autotüren zu öffnen. Sie warten manchmal hinter dem Auto und wenn das Beep Beep der Remote ertönt, öffnen sie Türe und sind meist vor dem Menschen im Auto.
    Also aufgepasst und in einer Gegend, in der Affen vermutet werden, sollte man die Autotüren verschlossen halten und die Autotüren nicht schon aus der Entfernung mit der Fernbedienung öffnen.
    Viele Grüsse aus Knysna
    Martina
    Littlewood Garden; Exklusive Ferienunterkunft und Gästehaus in Knysna

    auch auf Facebook und Südafrikaurlaub.net zu finden!

  3. #3

    AW: Wieder Affen auf dem Parkplatz!

    Auf den Parkplätzen in Mossel Bay gibt es zwar keine cleveren Paviane, aber dafür haben wir hier mit den ach-so-possierlichen Klippschliefern oder Dassies zu kämpfen, einem bis zu 5 kg großen Nager, der sich gerne an Felsküsten aufhält. Gerade am Point, dem östlichsten Ende Mossel Bays sind sehr viele zu finden, dank angebotenem Futter mittlerweile völlig verlaust, krank und handzahm.

    Die tagaktiven Tiere leben in Gruppen, je nach Futter-Angebot mehr oder weniger dicht aufeinander. Ihre Ernährung besteht normalerweise aus Blättern, Knospen und Blüten.

    Am Point gab es bis vor kurzem eine Futterstelle, wo die Leute obstkistenweise Salat und andere Lebensmittel hinkippten, das dann in der Sonne so vor sich hin verrottete und neben den Klippschliefern auch Horden von Tauben und Ratten anlockte. Der Erfolg: Die Klippschliefer vermehrten sich explosionsartig, wurden fett, krank und viel zu zutraulich. Die natürliche Auslese kranker Tiere war nicht mehr gegeben, da selbst die kranken und schwachen Tiere immer noch genug zu fressen fanden. So wurden auch die Parasiten schnell von einem Tier auf das andere übertragen.

    Mittlerweile hängen am Point und entlang des St. Blaize Wanderweges große Schilder, die darauf hinweisen, daß Dassies Wildtiere sind und man Wildtiere nicht füttern darf. Die Futterstelle wurde abgebaut, aber trotzdem sieht man immer wieder Leute, die die Dassies mit Chipstüten und Sandwiches anlocken und füttern.


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    Meike & Martin Prenzel
    AVENUES GUESTHOUSE, Mossel Bay

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